KünstlerInnen / Galerie

Zerzer Ulrike

Schwarzach/St. Veit *1979

 
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Ulrike Zerzer beschäftigt sich leidenschaftlich mit dem Aufbau naturähnlicher, organischer Formen mit dem finalen Werkstoff Keramik. Die Arbeiten sind sehr abstrakt gehaltene „Naturformen“, die einzig der Ästhetik zuzuordnen sind.

Die freischaffende Künstlerin nennt ihre Objekte selbst Erdbewegungen und lässt darin Fließtexturen erkennen, wie sie für plastisch-zähe Massen typisch sind, wenn sie sich unter dem Druck äußerer Kräfte zu bizarren Figurationen ausformen.
An erstarrte Lavaströme, an tektonische Faltungen und Verwerfungen der Erdoberfläche, an terrestrische Naturkräfte und an Silhouetten von Gebirgsketten mag man erinnert sein – das alles aber ist nicht gemeint.
Einmal mehr darf der Begriff der Dekonstruktion bemüht werden, wenn man darunter einen Denkprozess der fortschreitenden Befreiung von Bedeutungen versteht, an dessen Ende nichts weiter, als Strukturen und deren Ästhetik stehen.
( Peter Thuswaldner )

Ulrike Zerzer absolvierte die Fachschule für Bildhauerei in Hallein und die Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz.

Ihre bemerkenswerten Skulpturen wurden bereits in sehenswerten Ausstellungen präsentiert, wie beispielsweise im Linzer Landesmuseum, auf der Keramik Trienale in Spiez, Schweiz, im Collegium Hungaricum in Wien und im Europäischen Industriemuseum für Porzellan in Bayern, Deutschland. Außerdem war Ulrike Zerzer mit ihren außergewöhnlichen Werken im Jahr 2023 auf der renommierten VOLTA Art Fair in Basel vertreten.