Künstler/Innen

Weiler Max

Absam *1910 - †2001 Wien

Max Weilers Werk erstreckt sich von den zwanziger Jahren bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Die Kunst dieses großen europäischen Malers verkörpert eine spezifisch österreichische Form der internationalen Moderne. Sie spricht eine eigene Sprache und reagiert doch sensibel auf die Veränderungen der Zeit. Im Zentrum steht die Beobachtung der Natur. Weiler sieht sie als ein permanentes Werden, als eine kosmische Ordnung, der er in alternativen Bildformen, jenseits der Landschaft, Ausdruck verleiht. Das Geistige in der Natur bezeichnet sozusagen den Focus seiner Arbeit.

Max Weiler wurde 1910 in Hall in Tirol geboren. Er studierte von 1930 bis 1937 Malerei bei Karl Sterrer an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1964 wurde er an der Akademie Leiter der Meisterklasse für Malerei. Neben dem Tafelbild entstand eine bedeutende Serie von Wandmalereien kirchlichen und profanen Charakters, Mosaiken, Glasmalereien und Keramikwandbildern. Weilers Bildsprache, zu Beginn noch naturalistisch, entwickelte sich bald in die für ihn charakteristische Richtung der lyrischen Abstraktion. Zahlreiche öffentliche Aufträge, internationale Ausstellungen und Preise zeugen von seiner großen Wertschätzung und Bedeutung.