Künstler/Innen

Hutter Wolfgang

Wien *1928 - †2014 Wien

 
  • http://www.galerie-kaiblinger.at/kuenstlerinnen/hutter-wolfgang/die-maedchen-muessen-warten-entstanden-fuer-die-olympia-nummer-der-bild-zeitung/
  • http://www.galerie-kaiblinger.at/kuenstlerinnen/hutter-wolfgang/buehnenbild-676

Als Vertreter der Wiener Schule des phantastischen Realismus schuf Wolfgang Hutter Welten, in denen sich Blumenschiffe, Schmetterlingsmädchen, Hexen und andere poetisch – märchenhafte Figurationen aufhalten.

1928 in Wien geboren, studierte Wolfgang Hutter an der Akademie der bildenden Künste bei A.P. Gütersloh. 1947, bei der „großen österreichischen Kunstausstellung“ im Wiener Künstlerhaus hing erstmals eines seiner Bilder. 1953 reiste er zum ersten Mal nach Paris. Er nahm an der ersten großen Ausstellung der Wiener Schule der phantastischen Realisten im Oberen Belvedere 1959 teil. 1973 wurde er nach dem Tod Güterslohs testamentarisch als dessen natürlicher Sohn anerkannt. Zusammen mit Ernst Fuchs, Arik Brauer, Rudolf Hausner und Anton Lehmden zählt er zu den bekanntesten Vertretern der Wiener Schule. Stilistisch steht er seinem ehemaligen Lehrer am nächsten. Er machte auch Entwürfe für Bildteppiche und Mosaike und schuf das monumentale Wandbild „Von der Nacht zum Tag“ im Salzburger Festspielhaus. 1969 wurde er zum Professor für angewandte Kunst an der Wiener Akademie ernannt.