Kunstgrafik

Scheibl Hubert

Gmunden *1952

Hubert Scheibl zählt zu den wichtigsten österreichischen Vertretern der abstrakten Malerei.

Aufgewachsen im Salzkammergut, absolvierte Hubert Scheibl von 1976 bis 1981 sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er war Schüler von Max Weiler und Arnulf Rainer. In den 1980er-Jahren gehörte er der österreichischen Künstlergruppe der „Neuen Wilden“ an, deren großformatige Bilder sich durch eine individuell gestische und trotzig-abstrakte Malweise in überschwänglicher Farbigkeit auszeichnen. 1985 begann Scheibl international auszustellen, u.a. bei der Biennale von São Paulo und 1988 bei der Biennale von Venedig.

In seinen großformatigen Arbeiten setzt Scheibl thematisch den Fokus auf den weitläufigen Themenkreis der Natur und ihre unbändigen Urkräfte, denen auch unsere eigene Existenz unterworfen ist. Scheibl bannt Begriffe wie Expansion und Widerstand, Entfaltung und Zurückdrängung, Enge und Weite, Chaos, Zufall und Ordnung, Attraktion und Aggression, Wachstum und Verderben in dynamisch abstrahierte Bilder.