Künstler/Innen

Stark Karl

Glojach *1921 - †2011 Klosterneuburg

 
  • http://www.galerie-kaiblinger.at/kuenstlerinnen/stark-karl/landschaft-im-drautal/
  • http://www.galerie-kaiblinger.at/kuenstlerinnen/stark-karl/blumenstillleben/
  • http://www.galerie-kaiblinger.at/kuenstlerinnen/stark-karl/villa-mit-garten/
  • http://www.galerie-kaiblinger.at/kuenstlerinnen/stark-karl/stillleben-obst/
  • http://www.galerie-kaiblinger.at/kuenstlerinnen/stark-karl/abendstimmung-im-drautal/
  • http://www.galerie-kaiblinger.at/kuenstlerinnen/stark-karl/stilleben-obst-2

Der 1921 in der Steiermark geborene Karl Stark ist einer der Hauptvertreter des österreichischen Expressionismus. Stark studierte ab 1947 Malerei an der Akademie der bildenden Künste bei Herbert Boeckl. Sein Kunstschaffen stand schon zu Beginn unter dem Einfluss der österreichischen Frühexpressionisten Richard Gerstl, Jean Egger und Herbert Boeckl.

Vom Naturalismus ausgehend verwandelte Stark die Form in körperhaft farbige Substanz. Er trug die Farbe pastos auf die Leinwand auf, oft gespachtelt, wobei die Gestik zum stärksten Gestaltungselement wurde. Bedingt durch die Dynamik des Farbauftrags reduzierte sich das Motiv auf eine oft nur mehr formelhafte Abbildung.

Stark übersiedelte 1951 bis 1957 mit seiner Familie nach Kärnten, wo die dortige Landschaft eines der Hauptmotive seines Schaffes wurde. In den frühen 50er Jahren folgten zahlreiche Ausstellungen, zunächst am Landesmuseum Joanneum in Graz, aber bald schon in Paris und den USA. Darüber hinaus fanden seine Arbeiten zunehmend Anerkennung von Seiten der Kunstkritiker und -sammler. 1958 übersiedelte Karl Stark nach Wien, wo er als freischaffender Maler vor allem an Landschaften und Stillleben, aber auch an Porträts und Akten arbeitet. Er war einer der wenigen bedeutenden österreichischen Künstler, die sich, trotz vielfältiger Entwicklungen der modernen Kunstszene, der langen Tradition expressiver Malerei verpflichtet fühlten. Der Farbauftrag in Bezug auf die Formbildung ist in seinem Oeuvre von größter Bedeutung und stellt die Basis für die Weiterentwicklung der Klassischen Österreichischen Malerei dar.

1980 gründete er im Zentrum von Wien die Galerie Austria, welche sich auf die Klassische Österreichischen Moderne konzentrierte. Diese wird seit Mitte der 1990er Jahre von seinem Sohn geführt.

Starks Werke befinden sich in diversen öffentlichen und privaten österreichischen Sammlungen.