Künstler/Innen

Berg Werner

Elberfeld/Wuppertal * 1904 - Rutarhof † 1981

Werner Berg wurde 1904 im deutschen Wuppertal geboren und entschloss sich nach der Absolvierung eines Studiums der Staatswissenschaften in Wien, Maler zu werden. Er schrieb sich an der Wiener Akademie bei Karl Sterrer ein und setzte seine Ausbildung in München bei Karl Caspar fort. Emil Nolde wurde zu dieser Zeit sein freundschaftlicher Förderer.

1931 erwarb der Künstler den Rutarhof, einen entlegenen Bauernhof in Unterkärnten, welcher fortan Lebensmittelpunkt des Künstlers wurde. Dieser Bauernhof wurde neben Werner Bergs berühmten Bauerndarstellungen, oftmals zum Bildmotiv seiner unverkennbaren Malereien.

Werner Bergs Mal Stil wurde während des Zweiten Weltkrieges für „entartet“ erklärt. Der Künstler durfte allerdings weiterhin in einem „angepassten“ Stil malen. Seine künstlerische Entwicklung erlebte dadurch einen Stilstand. In den fünfziger Jahren gelang dann der Durchbruch, der sich in zahlreichen Ausstellungen und dem Fernsehfilm „Zu Gast bei Werner Berg“ niederschlug. Es folgten zahlreiche Ausstellungen. 1947 wurde Berg Mitglied des Art Club in Wien, 1950 war er Teilnehmer der Biennale von Venedig. 1956 folgte eine Ausstellung in der Österreichischen Galerie in Wien, 1957 in der Moderna Galerija Ljubljana und 1961 eine umfangreiche Schau im Münchner Lenbachhaus.

1981 starb Werner Berg am Rutarhof. Das 1968 als eines der ersten monografischen Museen gegründete „Werner Berg Museum“ in Bleiburg, zeigt ständig eine umfangreiche Werkschau Werner Bergs.